Fütterungsverbot

Gefährliche 'Tauben-Liebe'

Verbotene Taubenfuetterung an der Staatsbruecke.
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Das Tauben-ZU-Füttern schadet ihrer natürlichen Populationsentwicklung. 
Die 'eingesparte' Zeit und Energie wird zu Gunsten der Fortpflanzung verbraucht: leider mit der nur allzu bekannten Folge:
Der Taubenbestand wächst. Die Tiere werden krank, wei ihnen die Bewegung zur Futterbeschaffung fehlt.

Gesundheitliche Gefährdung für Mensch und Tier 
Der stark harnsäurehaltige Kot gefährdet aber nicht nur alte Bausubstanz, sondern verursacht darüber hinaus große hygienische Probleme.
Stadttauben können die verschiedensten Krankheiten auf den Menschen übertragen.
Die dicht gedrängten Nistplätze sind von Vogelmilben, Taubenzecken, Flöhen und Wanzen besiedelt, die Menschen und Haustiere befallen können.

Infektionsgefahr
Federn und Kot-Staub können Allergien auslösen und verstärken. Eine stete Infektionsgefahr bedroht besonders Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Beträchtlicher Sachschaden
Der ätzende Kot der Tauben verursacht an Gesimsen, Fensterbänken und Balkonen, Fassaden und Denkmälern, auf Spielplätzen, Brücken und in Parkanlagen Verschmutzung und massive Schäden, sogar Dachrinnen werden zerfressen. Der finanzielle Aufwand für Reinigung und Schadensvermeidung (Netz- und Schutzgitter, Taubenreiter, Elektrosysteme, Vergrämungspasten etc.) ist beträchtlich.

Wasservögel - Bitte NICHT füttern!

Das Füttern von Möwen, Schwänen, Stockenten und anderen Wasservögeln macht vor allem Kindern und älteren Menschen Freude. Dieses von Tierliebe herrührendes Verhalten der Menschen hat für den Lebensraum Gewässer eine fatale Wirkung.
Nicht aufgenommenes Futter sinkt im Teich zu Boden und führt dort zu Fäulnis oder lockt am Ufer lebende Ratten an.

Wasservögel finden sogar in einem strengen Winter ausreichend Nahrung
Ist ein See im Winter zugefroren, so können die Vögel auf Fließgewässer ausweichen (Salzach, Saalach, diverse Bäche), wo sie sich aus den natürlichen Ressourcen bedienen können. Entgegen der „gut gemeinten“ Absicht, schadet das Füttern den Wasservögeln.
Die der natürlichen Nahrungssuche entwöhnten Tiere werden durch das Füttern unnötig  'gemästet' und können daran sogar zugrunde gehen. Insofern sind Fütterungsaktionen übers Jahr hin abzulehnen, weil dadurch das Leiden der Wasservögel in strengen Wintern überhaupt erst ausgelöst wird.

Durch das Gefüttert werden, fördert man die Trägheit der Vögel, was diese wiederum anfälliger für Krankheiten und Parasiten macht. Auch für die Tiere gilt: Bewegung hält fit. Die Wildvögel sind intelligent genug, sich zu jeder Jahreszeit ihr Futter selbst zu suchen.
Weiteres wird durch das 'Zu füttern' eine unnatürlich hohe Population gefördert und eine stärkere Verunreinigung der Gewässer durch Exkremente und verschimmelter Futterreste. Das gesamte Ökosystem der Wasservögel wird gestört.

Schwaene auf einem See und dahinter ein Gebaeude.
Bitte NICHT füttern !

An fließenden Gewässern ist Füttern erlaubt!

Im Gegensatz zum stehenden Gewässer kann ein Fließgewässer wie die Salzach aufgrund ihrer hohen Selbstreinigungskraft eine Zunahme der Wasservögel-Population gut verkraften.
Deshalb ist in der Stadt Salzburg das Füttern von Wasservögeln an Fließgewässern das ganze Jahr über erlaubt! Hier besteht kein Problem, wenn aufgrund permanenter Futtergabe immer mehr Vögel dorthin kommen.

Fäulnisprozesse im Wasser

Füttern von Wasservögeln an stehenden Gewässern das ganze Jahr über verboten!
Ein Überangebot an Futter lockt immer mehr Enten zum stehenden Gewässer. Die Folge ist ein vermehrtes Maß an Ausscheidungen, was ebenfalls zu einem erhöhten Nährstoffgehalt und zu Fäulnisprozessen im Wasser führt.
Der erhöhte Nährstoffgehalt wiederum führt zu einem verstärkten Algenwachstum, wodurch der Sauerstoffgehalt des Wassers stark vermindert wird. Und schließlich hat die durch übermäßiges Füttern ausgelöste Vermehrung der Enten zur Folge, dass im Winter für die Tiere nicht genug natürliche Nahrung vorhanden ist.