Mit dem Rad klimafreundliche Gebäude in der Stadt erkunden

Geführte Tour zu Vorzeigeprojekten beim „passathon“ am 7. September
Freitag, 26.08.2022
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Passathon Salzburg, 01.09.2021 Foto: Susi Berger / Camera Suspicta

Zum zweiten Mal nimmt Salzburg heuer am österreichweiten „passathon – Race for Future“ teil. Auf dem Radtour-Programm in der Stadt Salzburg stehen fünf Leuchtturmprojekte – also Bauwerke, die vorbildhaft energiesparend und klimaschonend sind, etwa als Plusenergiegebäude, Passivhaus oder Bauwerk mit klimaaktiv-Gold Standard.

Am Mittwoch, 7. September, können Interessierte diese Gebäude aus der Nähe kennenlernen. Vor Ort informieren Expert:innen darüber, wie Nutzerwünsche, Architektur und Klimaschutz unter einen Hut gebracht werden konnten.

„Wir laden zum zweiten Mal zum Salzburger 'passathon' ein. Auf unserer Radstrecke durch die Stadt besuchen wir Gebäude, die sich durch ihren nachhaltigen Umgang mit Energie auszeichnen und hiermit ein starkes Zeichen für den Klimaschutz setzen“, sagt Baustadträtin Martina Berthold und betont: „Ihre positiven Bilanzen zeigen gerade angesichts der aktuellen Energiekrise ermutigende Wege aus der Abhängigkeit von Gas und Öl auf. Ich freue mich, hier auch einige städtische Gebäude, wie das Paracelsusbad und das Sportzentrum Nord als Leuchtturmprojekte präsentieren zu können.“

Start ist um 13.30 Uhr bei der Wohnhausanlage Friedrich-Inhauser-Straße in Aigen. Projektleiter Josef Seywald von der Heimat Österreich erläutert das außergewöhnliche Nachverdichtungsprojekt. Weiter geht es zum Justizgebäude, wo Gerichtspräsident Hans Rathgeb über die Generalsanierung und Erweiterung informiert, und zum Paracelsusbad & Kurhaus. Nächster Stopp ist das Eco-Suite Hotel Kolpinghaus in Itzling, zum Abschluss geht es zum Sportzentrum Nord. Voraussichtliches Ende ist dort für ca. 16.30 Uhr geplant.

Mehr als 600 passathon-Leuchttürme des Klimaschutzes gibt es 2022 in Österreich auf 27 Routen mit einer Gesamtlänge von rund 2.000 Kilometern zu entdecken, 30 davon im Bundesland Salzburg. Über die App „Österreich radelt“ gibt es für alle, die sich ohne Führung durch Expert:innen auf den Weg machen wollen, Routenvorschläge für alle Regionen.  

Cay Bubendorfer