Sozialausschuss: Zwei zusätzliche Übergangswohnungen für Menschen in prekären Wohnsituationen

Donnerstag, 14.10.2021

Vier Tagesordnungspunkte wurden beim heutigen Sozial- und Wohnungsausschuss unter Vorsitz von Anna Schiester (Bürgerliste) behandelt. Alle Beschlüsse fielen einstimmig.

Einstimmig nahmen die Ausschuss-Mitglieder die IKW-Verfügungen von Sozial-Stadträtin Anja Hagenauer im 3. Quartal 2021 zur Kenntnis – das sind Direktsubventionen "im kurzen Weg" ohne vorherige Befassung des Sozialausschusses. In Summe waren das 10.700 Euro an fünf Vereine. 

Einig war man sich bei der Schaffung von zwei zusätzlichen Übergangswohnungen für Menschen in prekären Wohnsituationen. Aktuell stehen fünf Übergangwohnungen der Stadt für Frauen in Notsituationen zur Verfügung. Die Leiterin des Wohnservice hielt fest, dass der Bedarf an zeitnaher Wohnversorgung für Menschen in prekären Situationen in der Stadt Salzburg sehr groß ist und stetig steigt. Weitere zwei Übergangswohnungen – eine kleinere und eine für Familien – werden deshalb für diesen Zweck nutzbar gemacht. Das Ziel: Vermeidung von Obdachlosigkeit und Sicherung der langfristigen Wohnversorgung. 

Einstimmig zur Kenntnis genommen wurde der Bericht des Wohnservice, wonach im 3. Quartal 2021 in 167 Fällen auf ein Wohnungsangebot durch das Wohnservice verzichtet wurde. Dem häufigst genannten Grund – der „falschen Lage“ – soll zeitnah durch die Adaptierung des Antragsformulars entgegengesteuert werden, um Missverständnissen seitens der Antragsteller:innen vorzubeugen. 

Im letzten Tagesordnungspunkt ging es um die Lieferverträge für verschiedene Lebensmittel (Tee, Kaffee, Kakao, Teigwaren etc.) für die städtischen Seniorenwohnhäuser. Die beiden Bestbieter wurden mit der Lieferung für 2022 um insgesamt 190.000 Euro beauftragt.

Christine Schrattenecker