MA 7 Betriebe

Leben in der Stadt, für Salzburgs Bewohner*innen sind neben dem persönlichen und beruflichen Umfeld, ein attraktives Dienstleistungsangebot sowie eine intakte Umwelt und Infrastruktur wichtig. Dafür ist die Mag. Abt. 7 ein allgegenwärtiges Aushängeschild der städtischen Verwaltung: Die Mitarbeiter*innen gestalten und pflegen das städtische Grün mit attraktiven Parkanlagen, den vielbesuchten Kinderspielplätzen bis hin zu den Ruhe-Oasen der städtischen Friedhöfe, von der kostengünstigen Entsorgung der Abfälle und Altstoffe bis hin zu den vielseitigen Freizeitangeboten in den Bädern, der Eisarena oder den Sporthallen. Schloss Hellbrunn, die einzigartige Attraktion für Einheimische und Touristen, gehört ebenso zum Portfolio wie die städtische Bestattung oder die Notstromanlage.

Während anderenorts betriebliche Aufgaben aus Stadtverwaltungen ausgegliedert oder privatisiert wurden, konnten in Salzburg geeignete Strukturen entwickelt werden. Ihre betriebsähnliche Organisation unterstützt die notwendige Flexibilität für ein wirtschaftlich erfolgreiches Agieren. Die Mag. Abt. 7 steht in Teilbereichen in direkter Konkurrenz zu Unternehmen der Privatwirtschaft.

Als Teil der Stadtverwaltung ist es Anspruch der Mag. Abt. 7, Dienstleistungen für und mit den jeweiligen Anspruchsgruppen zu entwickeln und diese qualitätsvoll und wirtschaftlich zu erbringen. Die ca. 360 Mitarbeiter*innen der Abteilung 7 stehen dafür täglich im Einsatz und leisten hervorragende und von den Bürger*innen anerkannte Arbeit.

Aufgabe der Abteilungsleitung ist – gemeinsam mit den jeweiligen Amtsleitungen - die strategische, finanzielle, personelle und organisatorische Entwicklung der Betriebe bzw. Dienststellen zu steuern.

Im Rahmen der strategischen Steuerung werden wesentliche und zumeist auch investitionsintensive Leistungserweiterungen durch die Schaffung neuer Einrichtungen oder den Ausbau bestehender Einrichtungen konzipiert und umgesetzt. In den letzten Jahren waren dies bspw. das Sportzentrum Nord samt den Außenflächen oder das AYA-Hallenbad. Die laufende Optimierung und Anpassung des Leistungsangebotes ohne besonderen Investitionsaufwand ist in erster Linie Gegenstand der operativen Führung.

Die finanzielle Entwicklung wird auf der Einnahmenseite durch die laufende Anpassung der Tarife und Maßnahmen zur Erhöhung der Kundenfrequenz gesteuert. Die Tarife werden nicht nach rein betriebswirtschaftlichen Kriterien festgelegt. Insbesondere mit günstigen Saisonkarten und speziellen Ermäßigungen wird versucht, eine hohe Besucheranzahl in den Freizeit- und Erholungsbetrieben und damit eine entsprechende Teilhabe aller Bevölkerungsschichten zu erreichen.  

Durch innovative Konzepte wie dem neuen Gebührenmodell der MA 7/03 Abfallservice werden ökonomische und ökologische Aspekte verbunden und umweltfreundliches Verhalten durch Müllvermeidung und Erhöhung der Trennmoral durch günstigere Tarife wirtschaftlich belohnt. Auf der Ausgabenseite erfolgt ein striktes Kostenmanagement, da sich ein Teil der Betriebe im unmittelbaren Wettbewerb am Markt behaupten muss.