Corona-Familienhärtefonds: Einreichfrist bis 30. Juni verlängert

Vielen Familien bleibt schon seit Längerem weniger in der Haushaltskassa.
(Symbolbild)

Familien, die durch die Pandemie unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten – durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit – geraten sind, können eine einmalige Unterstützung aus dem "Corona-Familienhärtefonds" des Bundes beantragen. Das Bundeskanzleramt hat dafür 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Die Antragstellung ist bis 30. Juni 2021 über das Online-Formular oder per Post möglich.

Grundvoraussetzung für die Förderung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28. Februar 2020 oder spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.

Die finanzielle Zuwendung beträgt für die Dauer von 3 Monaten höchstens 1.200 Euro. Die tatsächliche Höhe ist abhängig von der Haushaltszusammensetzung:

Es gelten für die jeweiligen Haushaltskonstellationen folgende Einkommensgrenzen:

  • 1.600 Euro Ein-Elternhaushalt + 1 Kind
  • 2.000 Euro Ein-Elternhaushalt + 2 Kinder
  • 2.800 Euro Ein-Elternhaushalt + 3 Kinder oder mehr
  • 2.400 Euro Paar + 1 Kind
  • 2.800 Euro Paar + 2 Kinder
  • 3.600 Euro Paar + 3 Kinder oder mehr

Welche Personen gehören zum förderfähigen Personenkreis?

  • Österreichische Staatsbürger*innen,
  • EU-Bürger*innen
  • Staatenlose mit ausschließlichem Wohnsitz in AT
  • Flüchtlinge gem. AsylG 2005 und Drittstaatenangehörige + subsidiär Schutzberechtigte gem. § 8 AsylG"