AIR 2010 bis 2020 - Rückblick und Gegenüberstellung

10 Jahre artist-in-residence-program
Was für ein verrücktes Jahr!
AIR 2020
Namen der Künstler*innen

COVID 19 hat unser Leben verändert. Von einem Moment auf den anderen war alles anders.
Was selbstverständlich, gewohnt, vertraut und bekannt war, wurde hinweggefegt vom Corona Virus. Wir sind gerade dabei anzufangen, uns in dieser Situation zurecht zu finden, unsere Orientierungslosigkeit an neuen Bezugspunkten festzumachen, um den Boden unter den Füßen wieder zu gewinnen. Die Momentaufnahme des Lebens ist mehr denn je die einzige Realität.

Auch der internationale Künstler*innenaustausch war heuer massiv von den Auswirkungen der Krise betroffen. Anstatt interessante Gäste im Stadt:Atelier begrüßen zu dürfen und Salzburger Kunstschaffende hinaus in die Welt reisen zu lassen, gab es eine Absage nach der anderen. Und statt – wie am Ende jedes Jahres – in einer gemeinsamen Werkschau das Jahr im AIR Programm ausklingen zu lassen, mussten wir uns auch in diesem Bereich den Umständen anpassen.

Da trifft es sich gut, dass das Format der AIR Jahresausstellung 2020 sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Grund genug, zurückzublicken. Ausgehend von Arbeiten, die unsere internationalen Gäste in den letzten 10 Jahren der Stadt nach ihrem Aufenthalt geschenkt haben, haben wir Salzburger Kunstschaffende eingeladen mit einer Arbeit an dieser Ausstellung teilzunehmen. So haben wir Künstler*innen zusammengebracht, die durch Zeit und Ort indirekt verbunden waren. Die so entstandene Gegenüberstellung der jeweiligen Arbeiten ist sehr anregend und vielfältig. Wir sehen Gegensätze oder Gemeinsamkeiten, ortspezifische Merkmale, die sich in den Werken wiederfinden, unterschiedliche Herangehensweisen und individuelle künstlerische Umsetzungen.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von 42 Kunstschaffenden in 20 Paarungen in der Gegenüberstellung.
Die Künstler*innen kommen aus Salzburg, den USA, Rumänien, Finnland, Deutschland, Italien und Ungarn.

Wir danken allen Teilnehmer*innen für die zur Verfügung gestellten Arbeiten und wünschen Ihnen einen anregenden Diskurs mit den ausgestellten Werken. Es gibt viel zu schauen!