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Was sind Vertrauensnachbarn?

Bild vergrößernDie ersten Vertrauensnachbar*innen; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Die ersten Vertrauensnachbar*innen; Quelle: Honorarfreies Pressebild: Stadt Salzburg / Johannes Killer

Die Vertrauensnachbar*innen wohnen in Mehrparteienhäusern in der Stadt Salzburg, sind kommunikativ und kommen gerne mit Menschen ins Gespräch. Sie sehen 'Wohnen und Nachbarschaft' als wichtige Teile der Lebensqualität und wollen das Zusammenleben und in ihrem Wohnumfeld aktiv gestalten. Sie nehmen dabei ihre Nachbarinnen und Nachbarn als Beteiligte ernst.
Für Vertrauensnachbar*innen gibt es keine Dienstzeiten. Alles was Vertrauensnachbar*innen tun, tun sie weil es ihnen wichtig ist und angemessen erscheint. Je mehr Nachbarinnen und Nachbarn zusammen helfen, desto mehr wird entstehen.

Den Vertrauensnachbar*innen ist es wichtig, dass interessierte Bewohnerinnen und Bewohner eine aktive Hausgemeinschaft führen und damit über alltägliche Themen des Zusammenwohnens sachlich gesprochen werden kann. Die Nachbarinnen und Nachbarn im Haus lernen sich dadurch auch einmal persönlich kennen:

  • es gibt praktische Nachbarschaftshilfe (z.B. einkaufen, mit Kindern spielen oder lernen, die Wäsche abnehmen, wenn es regnet …)
  • Lebensgewohnheiten sind so verschieden wie Menschen – und das ist gut so!
  • bei Themen des Zusammenlebens zeigen wir Gesprächs- und Kompromissbereitschaft und fordern sie auch ein
  • Information und Fortbildung holen wir uns unter anderem bei Expert*innen aus dem Netzwerk Nachbarn

Vertrauensnachbar*innen können viel bewirken:

  • Kommunikation und Austausch unter den Nachbarinnen und Nachbarn anregen
  • Rücksicht und Toleranz geben, fördern und fordern
  • Gemeinsam neue und alte Nachbar*innen kennen lernen
  • Vielleicht sogar gemeinsam mit anderen ein Nachbarschaftsfest organisieren
  • Nachbarschaftshilfe anregen und entwickeln
  • Informationsaustausch mit anderen Vertrauensnachbar*innen und dem 'Netzwerk Nachbarn'

Vertrauensnachbar*innen sind

  • nicht Teil der Hausverwaltung
  • keine Auftragnehmer*innen für lästige Arbeiten
  • keine Ordnungshüter*innen im Haus und in der Siedlung
  • keine professionellen Streitschlichter*innen und Mediator*innen

Noch Fragen?

Stand: 16.11.2018, Richilde Haybäck