Arbeitsstättenbewilligung

Arbeitsstätten, die durch die Art der Betriebseinrichtungen, der Arbeitsmittel, der verwendeten Arbeitsstoffe oder Arbeitsverfahren in besonderem Maße eine Gefährdung der Sicherheit und Gesundheit der Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer bewirken können, müssen nach dem ArbeitnehmerInnen-Schutzgesetz bei der zuständigen Behörde (MBA) bewilligt werden. .

Eine Arbeitsstättenbewilligung ist zum Beispiel erforderlich für:

  • Krankenanstalten
  • Elektrizitätserzeugungsanlagen mit einer gesamten installierten Maschinenleistung von mehr als 10 MW
  • Theater mit maschinellen Bühneneinrichtungen, Theaterwerkstätten
  • Rundfunk- und Fernsehanstalten hinsichtlich ihrer Produktionsstudios mit besonderen Einrichtungen, wie Filmentwicklung, Werkstätten oder zentraler Energieversorgung, und der Großsendeanlagen
  • Filmateliers einschließlich ihrer Werkstätten
  • Sportanlagen mit Kunsteisbahnen

Erforderliche Projektunterlagen:
in dreifacher Ausfertigung

  • Beschreibung der Arbeitsstätte einschließlich eines Verzeichnisses der Arbeitsmittel
  • Erforderliche Pläne und Skizzen
  • Weitere für die Beurteilung des Projektes erforderliche Unterlagen
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente, soweit die Erstellung dieser Dokumente vor der Antragstellung bereits möglich ist

Hinweis:
eine Arbeitsstättenbewilligung ist zum Beispiel nicht erforderlich für:
Genehmigungspflichtige Betriebsanlagen im Sinne der Gewerbeordnung, Genehmigungspflichtige Apotheken im Sinne des Apothekengesetzes, Bewilligungspflichtige Bäder im Sinne des Bäderhygienegesetzes, Genehmigungspflichtige Abfall- und Altölbehandlungsanlagen im Sinne des Abfallwirtschaftsgesetzes.
In diesen Fällen werden Belange des ArbeitnehmerInnen-Schutzgesetzes in den jeweiligen Verfahren mitberücksichtigt.