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Wirtschaft & Gewerbe
Werbeanlagen

Werbeanlagen mit wechselnder Werbung

Anlagen, die für die Aufnahme von wechselnder Werbung gedacht sind, wie zB:
Großflächenplakate, Litfasssäulen, Sammelhinweisständer, Lichtmastenwerbungen, etc.

Alle Arten von Ankündigungsanlagen im Stadtgebiet von Salzburg, die im Ortsbild in Erscheinung treten, bedürfen der Bewilligung der Behörde. Dies ist völlig unabhängig davon, ob die Werbung auf privatem Grund angebracht oder errichtet werden soll (zB auf dem eigenen Haus oder Grundstück) oder auf öffentlichem Grund.

Für alle Werbungen, die sich auf der Straße oder dem Gehsteig einschließlich des darüber befindlichen Luftraums befinden, muss auch um eine straßenpolizeiliche Bewilligung angesucht werden (bitte hier das Antragsformular Ankündigungsanlagen zum Ortsbildschutz auf öffentlichen Verkehrsflächen verwenden)

  • benötigte Unterlagen

    Neuansuchen (Beilagen maximales Ausmaß DinA 3):

    • Lageplan mit Maßstab, Nordrichtung und genauer maßstabsgetreuer Eintragung der Maßnahme
      1:500 Maßstab mit Straßennamen und Hausnummern
    • planliche Darstellung der Maßnahme mit Maßangabe
    • Fassadenplan (Front- und Seitenansicht bei Fassadenwerbung) mit Maßangaben
    • Zustimmungserklärung des Verfügungsberechtigten

    Verlängerungen: aktuelles Lichtbild vom Standort mit Umgebungsbereich

  • Kosten / Gebühren

    Ankündigungsanlagen / Werbeanlage:
    Unbeleuchtet: je angefangenem m² 13,90 €
    Beleuchtet: je angefangenem m² 27,80 €
    zuzüglich für die Anbringung eines Sichtvermerkes auf den Beilagen je Beilage: 13,90 €

    Für die straßenpolizeiliche Bewilligung je Ankündigung/Ankündigungsanlage/Werbeanlage:
    Bewilligung für den Zeitraum eines Jahres und darüber: 55 €

    Bewilligung für den Zeitraum unter einem Jahr: 27,90 €
    zuzüglich der Kosten für die Vergebührung des Antrages und der beigelegten Unterlagen

  • Fristen

    Wenn alle notwendigen Unterlagen vorliegen, wird für die ortsbildschutzrechtliche Genehmigung ein Sachverständigengutachten eingeholt.
    Für die straßenpolizeiliche Bewilligung ist weiteres die Stellungnahme der Bundespolizeidirektion und des Straßenerhalters nötig.
    Nach positiver Beurteilung wird umgehend der Erledigungsbescheid ausgestellt (dauert in der Regel 4 Wochen).

  • zu beachten

    Anstelle einer Bewilligung nach dem Ortsbildschutzgesetz ist in folgenden Fällen eine Baubewilligung der Baubehörde - Mag. Abt. 5/00, erforderlich:

    • Es ist eine Beleuchtung der Werbung mit einer Hochspannungsanlage vorgesehen
    • Die Werbung an der Fassade ist so groß oder auffällig, dass sie eine Auswirkung auf die äußere Gestalt oder das Ansehen des Hauses hat - Beurteilung erfolgt durch den Amtssachverständigen
    • Die geplante Werbung befindet sich in der Altstadtschutzzone I (zB Getreidegasse, Griesgasse, usw)
    • Die geplante Werbung befindet sich in der Altstadtschutzzone II und soll an einem Gebäude dauerhaft angebracht werden

Noch Fragen?

Stand: 18.3.2016, Richilde Haybäck