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Natur & Umwelt
Forstrecht

Rodungsbewilligung

Rodung ist die Verwendung von Waldboden zu anderen Zwecken als für solche der Waldkultur.
Sie ist im öffentlichen Interesse der Walderhaltung verboten. Eine Rodung kann allerdings befristet oder auf Dauer bewilligt werden, wenn ihr ein besonderes öffentliches Interesse an der Erhaltung des Waldes nicht entgegensteht, oder wenn ein besonderes öffentliches Interesse an einer anderen Verwendung der Fläche eine Rodung erforderlich macht (Verkehrswesen, Wasserbau, Energiewirtschaft, Agrarstrukturverbesserung, Siedlungswesen oder Naturschutz etc.).
Im Rodungsverfahren der Behörde erfolgt eine Interessenabwägung.

  • Voraussetzungen

    Es ist also nicht entscheidend, ob eine auf Waldboden beabsichtigte Maßnahme die Fällung von Bäumen erforderlich macht, sondern ausschließlich ob im Wald diese waldfremden Maßnahmen gesetzt werden.

  • zu beachten
    Waldfremden Maßnahmen sind z.B. Errichtung baulicher Anlagen, Parkplätze, gärtnerische Nutzung, Einbauten von Leitungen, usw.

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Stand: 13.2.2017, Richilde Haybäck