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Archive sind das Langzeitgedächtnis einer Organisationseinheit. Die Bewahrung und Nutzbarmachung der einmaligen Schätze ist eine wichtige Aufgabe für die Gesellschaft.

Salzburg ist über viele Jahrhunderte hinweg ein wichtiges geistiges Zentrum gewesen, was sich heute in den bedeutenden Sammlungen widerspiegelt, die vor allem in den vielen Klöstern bewahrt werden. Als Beispiel ist die Erzabtei St. Peter zu nennen, die eines der ältesten Archive Österreichs mit Aufzeichnungen aus dem 8. Jahrhundert beherbergt. Salzburg ist aber auch die Heimat von bedeutenden Persönlichkeiten, allen voran genannt Wolfgang Amadeus Mozart, und von international renommierten Institutionen wie den Salzburger Festspielen. Daher gibt es in Salzburg neben den großen Archiven von Stadt, Land und Universität Salzburg auch bedeutende Archive, die sich einer Person oder einem Thema widmen (z.B. der Autographenkeller im Mozarteum oder das Literaturarchiv).

„Öffentlich zugänglich“ bedeutet bei den Archiven oftmals, dass sie ForscherInnen und LiebhaberInnen des Themas offen stehen, damit diese dort in die verwahrten Schätze Einblick nehmen können und gegebenenfalls darauf aufbauend ihre weitere Beschäftigung mit der Materie (Forschungsarbeiten, etc.) vorantreiben können. Diese Archive haben selten eine weitergehende Vermittlungsfunktion wie etwa Museen. Daher haben BesucherInnen-Zahlen in der Regel wenig Aussagekraft über die Bedeutung der Einrichtung und auch rein zahlenmäßige Angaben zu den Beständen gehen nicht auf die Qualität des archivierten Wissens ein.
Für jedes der im Folgenden aufgelisteten Archive gilt, dass sie aufgrund der Einzigartigkeit der gesammelten Bestände von besonderer Bedeutung sind.

Stand: 17.3.2016, Verena Braschel