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Presse

Pendlerparken: Andere große Städte haben es schon

Schaden: In Wien, Graz, Bregenz, Wels funktioniert‘s und bald auch in Hallein
 
Fr, 14. April 2017

„Nach Ostern wird die Magistratsdirektion die rechtliche Prüfung zum Pendlerparken abschließen. Dann wird feststehen, was die Stadt alles allein durchziehen kann“, sagt Bürgermeister Heinz Schaden. Was ihn zuversichtlich stimmt, ist die Tatsache, dass andere große Städte in Österreich – und ab 1. Mai Hallein – ähnliche Regelungen wie sie jetzt in der Stadt Salzburg geplant sind bereits haben. „Wir sind da gar nicht die Vorreiter, da gibt‘s schon gute Beispiele!“

Bregenz hat verschiedene Tarifzonen, bietet eine Pendlerpauschale um 365 Euro pro Jahr an und hat Parkbereiche, die nicht nur Bewohnern vorbehalten sind. In Graz kann man als Pendler ein Jahresparkticket um 420 Euro erwerben. Genauso in Wels, da kostet es 520 Euro. Und in Wien zahlt man gut 2.500 fürs Parken rund um die Uhr in den Kurzparkzonen.

Der Preis fürs Pendlerparken in Salzburg sei noch nicht in Stein gemeißelt, betont der Stadtchef: „Wir werden da sicher auf eine vertretbare Summe kommen, die den Bedingungen in der Stadt Salzburg entspricht. Und garantiert nicht den laut Salzburger Parkgebührengesetz jetzt schon möglichen Höchstsatz von 140 Euro pro Monat ausreizen.“


www.stadt-salzburg.at
Stand: 14.4.2017, Karl Schupfer