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Mehr Geld für Felssicherungen in der Stadt

Bgm. Heinz Schaden: 75.000 € zusätzlich aus Betriebsmittelrücklage
 
Mi, 12. Juli 2017

Zusätzlich 75.000 € wird die Stadt für Felssicherungen am Mönchsberg und Kapuzinerberg zur Verfügung stellen. „Wir nehmen das Geld aus der allgemeinen Betriebsmittelrücklage und sichern damit jedenfalls bereits geortete Risikostellen“, sagt Bürgermeister Heinz Schaden.

Der Beschluss dazu wird morgen im Stadtsenat erfolgen. Mit den zusätzlichen Mitteln werden insbesondere verwitterte bzw. korrodierte Ankerungen und Felsnägel im Bereich Bürgerspitalplatz und Nonnberggasse am Mönchsberg sowie vier Stellen am Kapuzinerberg erneuert.

Glas-Spione in Mönchsberg-Mauer

Mittlerweile liegt auch der Sanierungsplan des Statikers Manfred Armstorfer für die Brüstungsmauer unterhalb des Museums der Moderne vor. Demnach können ca. 14 Meter der Mauer am Mönchsberg nicht mehr ausgebessert werden. Stattdessen ist eine Neuerrichtung nötig. Die Kostenschätzung und darauf folgend die Ausschreibung der Bauarbeiten ist gerade in Vorbereitung. Mit der Umsetzung ist nach dem Sommer zu rechnen.

Bis es so weit ist, sorgen „Glas-Spione“ für zusätzliche Sicherheit. Dabei handelt es sich um über Risse und Spalten aufgeklebte, dünne Glasplatten, die schon bei geringen Mauerbewegungen zerspringen. Ihre Überprüfung erfolgt einmal wöchentlich. Bis dato zeigten sie keine Probleme auf.

Wie mehrfach berichtet, stürzten Anfang März mehrerer fußballgroße Brocken aus der Mauer in die Gstättengasse. Die Ausbruchstelle wurde auf Anweisung des Bürgermeisters umgehend gesichert.


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Begutachtete im März die Ausbruchsstelle: Begutachtete im März die Ausbruchsstelle:
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Stand: 12.7.2017, Karl Schupfer